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  • Grüne Revolution im berühmtesten Weinanbaugebiet der Welt? WinzerInnen warnen: Im Bordelais, Heimat der Chateaux Rothschild, Margaux und tausender anderer, werden viel zu viele Pestizide gespritzt. Das feuchtwarme Klima begünstigt seit 1.000 Jahren den Weinanbau rund um Bordeaux, doch es ist auch ein Paradies für den Mehltau, den größten Feind der Winzer. Statt dem mit Chemie zu Leibe zu rücken, stellen immer mehr Weingüter auf biologischen Anbau um. Der Verbraucher verlangt es. Und mit mehr Biodiversität hofft man auch den Folgen des Klimawandels besser begegnen zu können. Gleichzeitig wird an den Universitäten in Bordeaux fieberhaft geforscht: Welche Rebsorten soll man für die Zukunft pflanzen? Der Merlot zum Beispiel kommt mit den steigenden Temperaturen gar nicht gut zurecht. Eine Reportage aus dem Médoc.
  • Der Wald im Klimastress: Heiße Sommer, Trockenheit, Stürme, Starkregen, massiver Borkenkäferbefall: Der Wald ächzt unter den Folgen des Klimawandels. Im Harz sind vor allem die Fichten betroffen. Dieser „Brotbaum“ der Förster, nach dem zweiten Weltkrieg flächendeckend angepflanzt, ist besonders anfällig für Schädlinge. Wie soll der Wald der Zukunft aussehen? Eine Reportage aus dem Harz.
  • Polen und die Europäische Union. Der Konflikt zwischen der nationalkonservativen PIS-Regierung in Warschau und der EU spitzt sich immer weiter zu. Neuerdings stellen polnische Gerichte sogar in Abrede, dass EU-Recht nationales Recht bricht. Das kommt einer Aufkündigung zentraler Vertragsinhalte gleich. Steht nach dem Brexit der Polexit an? Junge Polen sind entsetzt: Sie sehen ihre Zukunft in einem liberalen, vereinten Europa in Gefahr.
  • Fuga dei cervelli: Die „Flucht der Gehirne“ wird der traurige Umstand genannt, dass zehntausende junge, gut ausgebildete Apulier ihre Heimat verlassen (müssen), um in Norditalien oder im Ausland einen Job zu finden. Wegen der Pandemie sind viele nach Hause zurückgekehrt und suchen nun nach Möglichkeiten, sich in der Heimat eine Existenz aufzubauen.
  • Kettensägen-Massaker im Olivenhain: Das „Feuerbakterium“ Xylella fastidiosa ist eines der gefährlichsten Pflanzenbakterien der Welt. Seit einigen Jahren wütet es unter den Millionen Olivenbäumen des Salento im Süden Italiens. Apulien lieferte zuvor 40 Prozent des italienischen Olivenöls, nun stehen viele Bauern vor dem Ende ihrer Existenz. Die teils sehr alten Bäume werden – gefördert von der EU und der Regierung in Rom – flächendeckend abgeholzt. Neu angepflanzt wird v.a. mit zwei resistenteren Sorten. Diese hätten den Vorteil, maschinell abgeerntet werden zu können, sagen Großproduzenten, die im Wettbewerb mit Billigöl aus China bestehen müssen. Umweltschützer warnen: Neue Monokulturen schaffen nur neue Probleme. Es gäbe andere, nachhaltige Auswege.
  • Das Wattenmeer und der Klimawandel: Das komplexe Ökosystem an der Nordseeküste, UNESCO-Welterbe der Menschheit, reagiert empfindlich auf Veränderungen. Noch leben die 10.000 Arten in einem Gleichgewicht, perfekt angepasst an Ebbe und Flut. Doch die Meeresspiegel werden steigen und die Temperatur der Nordsee auch. Welche Folgen hat das und wie kann der Mensch reagieren? Eine Reportage aus Nordfriesland. 
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